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AWRM sagt zusammen mit den Städten und Gemeinden verschmutzten Containerstandorten den Kampf an -
Gemeinsam den Rems-Murr-Kreis sauber halten

Eine Holztür neben dem Glascontainer, daneben Teppiche und Styropor am Papiercontainer, Verpackungsabfälle und sonstiger Müll einfach abgestellt – trauriger Alltag auch im Rems-Murr-Kreis. Ob nun aus Bequemlichkeit, mangelndem Umweltbewusstsein oder aus dem Wunsch heraus eigene Entsorgungskosten auf Kosten der Allgemeinheit zu vermeiden. Um eine illegale Müllentsorgung handelt es sich in jedem Fall.

Dabei ist die „wilde“ Entsorgung von Müll kein Kavaliersdelikt. Wilder Müll belastet nicht nur unsere Umwelt und teilweise unsere Gesundheit. Die Entsorgung muss zudem von allen getragen werden. Je nachdem was abgelagert wird, kann aus einer einfachen Ordnungswidrigkeit auch schnell mal eine Straftat werden.

Bereits seit März ist die AWRM aktiv und hat dem wilden Müll den Kampf angesagt. In vier Testgemeinden wurde ein sogenannter Mängelmelder installiert. Über diesen Mängelmelder können die Nutzer der AWRM-App ganz bequem und ohne viel Aufwand verschmutzte oder überfüllte Glas- oder Papiercontainer melden. Ist die Standortangabe im Smartphone freigeschaltet wird ohne großen Aufwand der passende Containerstandort ermittelt. Als sehr hilfreich hat sich während der Testphase erwiesen, ein Bild der Verschmutzung an die Meldung zu hängen. Jetzt nur noch versenden und schon erscheint die Meldung direkt beim zuständigen Entsorger bzw. der zuständigen Gemeinde.

War das Angebot der AWRM bis vor kurzem noch auf die vier Testgemeinden begrenzt, können nun aus allen Städten und Gemeinden Verschmutzungen gemeldet werden. Ein Smartphone hat in der Regel jeder bei der Hand, so dass sich die Verantwortlichen der AWRM zusammen mit den Städten und Gemeinden im Landkreis eine rege Beteiligung der Bevölkerung erhoffen. Miteinander wollen die Beteiligten , durch die zeitnahen Meldungen das unkontrollierte Anwachsen von Müllbergen verhindern, um damit die Hemmschwelle der Müllsünder an einem sauberen Containerstandplatz Abfälle abzulegen, höher zu legen.

Übrigens machen nicht nur verschmutzte Abgabeplätze Probleme. Auch falsch befüllte Container sorgen dafür, dass die Müllwerker öfter als nötig ausrücken müssen. Auch das erzeugt Kosten, die vermeidbar wären. Oft werden größere Kartons unzerkleinert, d.h. nur gefaltet in die Container gegeben. Falten sich diese im Inneren der Container wieder auf, ist schnell das zur Verfügung stehende Volumen aufgebraucht. Ganz Eilige stecken die Kartonagen oft nur in die Einwurfluke, so dass der Eindruck entsteht, der Container sei bereits komplett gefüllt. Zeit scheint auch denjenigen zu fehlen die ihr Altglas einfach neben die Container stellen obwohl diese noch genügend Platz bieten.

Dabei wäre es doch so einfach, seinen Abfall ordnungsgemäß zu entsorgen. So können Wertstoffe, wie zum Bei-spiel auch größere Kartonagen, nicht nur auf den Deponien im Kreis abgegeben werden. Auch an den zahlreichen Recyclinghöfen werden Wertstoffe entgegengenommen. Und wer einmal mehr Restmüll hat, als in die Tonne passt, braucht sich nicht gleich auf den Weg zur Deponie machen – einfach einen zugelassenen Restmüllsack für 2 € bzw. 4 € kaufen, am Tag der Restmüllabholung neben die Tonne stellen und schon ist der Abfall weg. Die Restmüllsäcke sind bei allen Verkaufsstellen im Rems-Murr-Kreis die Müllmarken verkaufen erhältlich.

Wer mithelfen will, den Rems-Murr-Kreis sauber zu halten, kann sich die Abfall-App der AWRM kostenfrei im Play Store von Google, dem App Store von Apple sowie im Microsoft Store für Windows Phones herunterladen.